"Unser J-Wurf ist geboren...siehe unter "unsere Welpen"..... Abgabe ab dem 03.01.2011"

Standard

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 Hier finden Sie den aktuellen FCI-Standard vom 01.01.2008 auf französisch

Das Original (FCI-Standard Nr. 113, Ursprung: Frankreich) ist vom 01.12.1989. Deutsche Fassung von Frau Annick Loew unter Mitwirkung von Herrn Uwe Fischer.

Änderungen veröffentlicht im ABB Magazine 66, 1er Trimestre 2006, p. 17.. Da kupierte Ohren nun auch in Frankreich verboten sind, wurde der Passus „Oreilles/Ohren“ geändert.

Allgemeine Erscheinung

Rustikaler Hund, geschmeidig, muskulös und gut proportioniert, mit lebhaften und aufgeweckten Bewegungen, von ausgeglichenem Wesen, weder aggressiv noch ängstlich.

Fehler: aggressiv, träge, ängstlich, abgestumpft

Größe

0,62 - 0,68m die Rüden, 0,56 - 0,64m die Hündinnen. Die Körperlänge muss größer sein als die Höhe. Der Briard ist länglich.

Fehler: gedrungener Hund (chien cob): kein "vorzüglich", Größe mehr als 0,68m bzw. 0,64m

Disqualifikation: kleiner als Mindestmaß und mehr als 2 cm über dem Höchstmaß. Hunde, welche die Mindestgröße nicht erreichen erhalten keine Zuchtzulassung.

Kopf

Stark, lang und ausgeprägter Stop, der so platziert sein muss, dass er von der Nasenspitze den gleichen Abstand wie vom Hinterhauptbein aufweist; mit Haar bedeckt, welche Kinn- und Schnurrbart bilden; Augenbrauen verschleiren leicht die Augen.

Fehler: kurzer Kopf, zu lang, Disharmonie zwischen Fang und Schädel, Missverhältnis von Kopf zu Körper, Kopf so behaart, daß seine Form nicht erkennbar ist. Kinnbart, Schnurrbart, ungenügende Augenbrauen, Stop zu ausgeprägt oder nicht vorhanden.

Disqualifikation: genannte Fehler zu stark ausgeprägt

Stirn

sehr leicht gerundet.

Fehler: zu flach, zu stark gerundet, zu breit, zu den Augen abfallend.

Nasenrücken

geradlinig

Fehler: zu lang, zu schmal, zu kurz, gekrümmt.

Fang

weder schmal noch spitz.

Fehler: spitz, schmal oder zu breit, hängende Lefzen

Nase

eher viereckig als rund, Nasenschwamm immer schwarz, kräftig, mit gut geöffneten Nasenlöchern.

Fehler: kleiner Nasenschwamm, zusammengedrückt, spitz, anders als schwarz, Spuren von gefleckter Pigmentierung.

Disqualifikation: Nasenschwamm braun oder heller, sowie unterbrochene Pigmentierung.

Gebiss

Stark, weiß und perfekt zueinander passend

Fehler: Fehlen eines Schneidezahnes, schadhafte Zähne, leichter Vor- oder Rückbiss, dabei ohne Fehlen des Bissschlusses. Fehlen eines Prämolars. Fehlen von zwei Schneidezähnen. Fehlen von zwei Prämolaren.

Disqualifikation: starker Vor- oder Rückbiss ohne Bissschluß. Fehlen von 2 x P4 oder dreier Zähne, gleich welcher Art

Augen

Waagrecht, gut geöffnet, eher groß, nicht schlitzäugig, von dunkler Farbe, mit intelligentem und ruhigem Ausdruck. Graue Auge bei einem grauen Briard werden nicht bestraft (Anm.: gilt nur für graugeborene, sog. gris-gris)

Fehler: Augen zu klein, mandelförmig oder von heller Farbe.

Disquaifikation: ungleiche Augenfarbe, scheuer Blick, von zu heller Farbe.

Ohren

Hoch angesetzt; falls sie in ihrer natürlichen Form belassen wurden, eher kurz und nicht anliegend. Die Länge des natürlichen Ohres soll die Hälfte der Kopflänge nicht überschreiten oder eher etwas kürzer sein, immer flach und mit langen Haaren versehen.

Fehler: zu lange oder schlecht getragene Ohren, zu kurze Behaarung.

Disqualifikation: eingerollte oder zu tief ( unterhalb der Augenlinie) angesetzte Ohren, kurzhaarig, natürliches Stehohr, Knorpelimplantation

Hals

Muskulöser, von der Schulter abgesetzter Hals

Fehler: zu langer, zu dünner oder zu kurzer Hals.

Brust

Brust breit (handbreit zwischen den Ellenbogen), tief und gut bis zu den Ellenbogen herabgezogen.

Fehler: zu schmal, nicht genügend oder übermäßig herabreichend. Mangel an Länge, zu flach oder zu stark gewölbte Rippen.

Rücken

gerade

Fehler: leichter Senk- oder Karpfenrücken

Kruppe

wenig schräg, leicht gerundet

Fehler: zu schräge oder flache Kruppe, diese Fehler noch stärker ausgeprägt, Kruppe deutlich höher als der Widerrist

Läufe

gut bemusklelt, kräftige Knochen, senkrecht gestellt.

Fehler: schlechter Stand, lose Schultern, Schenkel leicht ausgedreht, Schwäche in den Vorderfußwurzelgelenken oder zu aufrechter Vordermittelfuß, Zehenstand. Schlechte Winkelung der Schulter, kurze Haare an den Gleidmaßen, dünne Läufe, schwache Knochen.

Disqualifikation: schwere Fehler im Stand.

Sprunggelenk

nicht zu nahe am Boden und derart gewinkelt, daß der Hintermittelfuß nahezu senkrecht steht

Fehler: zu weit entfernt von oder zu nah am Boden, schlechte Winkelung

Rute

Ungekürzt, gut behaart, am Ende einen Haken bildend, niedrig und nicht von der geraden Linie abweichend getragen, muss die Spitze des Sprunggelenkes erreichen oder diese um höchstens 5 cm überschreiten

Fehler: etwas zu kurz, keinen Haken bildend, Behaarung zu kurz; Rute weit über der Rückenlinie getragen, unter dem Bauch getragen, in der Bewegung unter dem Bauch getragen

Disqualifikation: über dem Rücken getragene Ringelrute oder senkrecht getragen (steif). Operationsspuren, die auf eine Korrektur zur Verbesserung der Rutenhaltung schließen lassen.

Pfoten

Stark, rund geformt (Zwischenform zwischen Katzen- und Hasenpfoten). Krallen schwarz, Pfotenballen hart, Zehen geschlossen

Fehler: zu lang, zu flach und platt. Auswärts oder einwärts gestellt, nicht genügend behaart

Disqualifikation: schwere Fehler des Standes

Krallen

schwarz

Fehler: graue Nägel

Disqualifikation: weiße Nägel

Ballen

hart

Fehler: nicht elastisch, zu flach, zu weich.

Zehen

geschlossen

Fehler: gespreizte, zu lange, zu flache Zehen

Haarkleid

gedreht, lang, trocken (Ziegenhaar), mit leichter Unterwolle.

Fehler: nicht genügend trocken, leicht gelockt, fehlende Unterwolle. Für eine Zuchtzulassung im letzterem Fall für sechs Monate zurückstellen. Zu kurzes Haar, feines Harr.

Disqualifikation: Haar kürzer als 7 cm, weiches oder wolliges Haar.

Farbe

Alle einheitlichen Farben, mit Ausnahme der untenstehend aufgeführten, sind zugelassen. Die dunklen Farben sind vorzuziehen. Nicht als Zweifarbigkeit anzusehen ist ein leicht hellerer Farbton an den Haarspitzen, der nichts anderes als eine beginnende Depigmentierung ist. Eine solche Farbe muß, nur ein wenig heller, im selben Farbton sein (dunkles Fauve auf hellem Fauve, dunkles Schwarz auf ausgewaschenem Schwarz, dunkles Grau auf hellem Grau etc.) Das Fauve muß warm und einheitlich sein, weder hell noch ausgewaschen.

Fehler: Schwarz mit zuviel rötlichem Schimmer, nicht genügend warmes Fauve, weißer Brustfleck. Zu stark charbonniert, an der Grenze zu einer Mantelbildung. Sehr helles oder ausgewaschenes Fauve.

Disqualifikation: die Farben Weiß, Kastanien- und Mahagonibraun, Bicolore, weißer Bruststreifen, weiße Haare an den Zehenspitzen, Fauve mit charbonniertem Mantel, zu helle Farbe.

Anmerkung: Beim Bicolore ist auf die Hautfarbe zu achten, die im Bereich der dunklen Partie bläulich und im Bereich der hellen Partie rosa ist.

Afterkrallen

doppelte Afterkrallen an den Hinterläufen. Hunde, selbst von sehr gutem Typ, die nur eine Afterkralle aufweisen, können nicht prämiert und nicht zur Zucht gegelassen werden. Die doppelten Afterkrallen müssen aus zwei knochigen Teilen mit Nagel bestehen, so nah wie möglich am Boden angesetzt sein, um so eine bessere Auflage des Fußes zu gewährleisten.

Fehler: zu hoch angesetzt (auf halber Höhe des Hintermittelfußes), Fehlen eines Knochens in einer doppelten Afterkralle.

Disqualifikation: einfache Afterkrallen, Fehlen der doppelten Afterkralle. Fehlen von zwei Knochen in einer Afterkralle, auch wenn die Zehennägel vorhanden sind. Fehlen eines Knochens in jeder einzelnen Kralle einer doppelten Afterkralle, auch wenn die Zehennägel vorhanden sind

Tafel A - Formen der Beschaffenheit doppelter Afterkrallen, die keine Strafpunkte nach sich ziehen

Afterkrallen mit vollständigen Knochenteilen || Afterkrallen mit Knochenteilen, geschweißt oder zusammengewachsen

Afterkrallen mit vollständigen Knochenteilen und zwei mehr oder weniger lange partielle Knochenteile = schwimmende Afterkrallen

Tafel B - Formen der Beschaffenheit doppelter Afterkrallen, die Strafpunkte nach sich ziehen

Eine leere Afterkralle, kein C.A.C.B. || Eine leere Afterkralle und eine schwimmende Afterkralle, kein C.A.C.B

Tafel C - Formen der Beschaffenheit doppelter Afterkrallen, die die Verweigerung der Zuchtzulassung nach sich ziehen

Fehlen eines knochigen Teils in jeder doppelten Afterkralle || Fehlen von zwei knochigen Teilen in einer der doppelten Afterkrallen

 

Anmerkungen:

Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Skrotum befinden.

Die auf Zuchtschauen und Ausstellungen vergebenen Formwerte lauten VORZÜGLICH, SEHR GUT, GUT, GENÜGEND, NICHT GENÜGEND.

Beschluss der FCI vom 31.5.1994:

"Bei der Beurteilung von Hunden einer Rasse, bei welcher bisher Ohren und/oder Rute kupiert wurden, soll von nun an an allen Ausstellungen (nationalen-, internationalen- und Weltausstellungen), da in verschiedenen Ländern diese Eingriffe gesetzlich verboten sind, die Tatsache, ob Ohren oder Rute kupiert sind oder nicht, die Formwertbeurteilung in keiner Weise beeinflusssen. Die Beurteilung berücksichtigt jedoch gut oder schlecht kupierte Ohren, gut oder schlecht kupierte Ruten und standardgerechte oder fehlerhafte natürliche Ruten."

 
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